Regine Schumann
Jump
Lichtrauminstallationen

Leuchtende Farbobjekte und glimmende Linienmuster, die mit ihrem buntem Licht dämmerige Räume magisch erhellen und strukturieren - dies sind die signifikanten Kennzeichen der Lichtkunst von Regine Schumann. Seit zwanzig Jahren arbeitet die Kölner Künstlerin mit fluoreszierenden Werkstoffen, die sie vermittels Schwarzlicht zum Glühen bringt. Verhäkelte Plastilightschnüre, farbiges Acrylglas und Lumiluxpigmente auf Aluminium sind dabei ihr Arbeitsmaterial, das siemeist in der geometrischen Formensprache der Minimal Art verwendet. Die geometrische Strenge ihrer Kompositionen wird jedoch durch das fluoreszierende Licht und die bunten Farben so weit gemildert, dass letztendlich Lichträume von schwebend leichter und verführerischer bunter Sinnlichkeit entstehen. Im Kunstmuseum wird Regine Schumann mit Jump eine besonders dynamische Installation aus geschwungenen Acrylglasplatten zeigen.

   

© VG Bild-Kunst, Bonn 2016