A. R. Penck
Holzschnitte, Radierungen, Lithographien

Heute zählt A. R. Penck (eigentlich Ralf Winkler) zu den bekanntesten Künstlern in Deutschland. Während seiner Anfänge in der DDR galt er dagegen als gefährlicher Dissident, dessen Bilder mit der Doktrin des „Sozialistischen Realismus“ unvereinbar waren. Denn Penck erfand einfache Figuren und Symbole, die in ihrer Zeichenhaftigkeit an Hieroglyphen denken lassen und scheinbar leicht lesbar sind. Damit thematisiert er in seinen Bildern bis heute die Beziehungen zwischen Individuum und Gesellschaft und das Verhältnis des Menschen zur Natur. Die Ausstellung gibt einen Überblick über das druckgraphische Werk des Künstlers von seinen Anfängen in der DDR bis heute.


© VG Bild-Kunst, Bonn 2016