Fotografie und Videokunst
aus der Sammlung des Kunstmuseums

Parallel zum Ausbau seiner bekannten Picasso-Sammlung hat das Kunstmuseum Heidenheim in den letzten 16 Jahren auch eine kleine, bisher noch nie gezeigte Sammlung mit zeitgenössischer Foto- und Videokunst aufgebaut. Möglich wurde diese Sammlung, für die nur bescheidene Ankaufsmittel zur Verfügung standen, hauptsächlich durch die Mitgliedschaft des Museums in der Griffelkunstvereinigung Hamburg. Dies ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, seinen Mitgliedern zeitgenössische Fotografie und Druckgraphik zu günstigen Preisen anbieten zu können. Dadurch konnte das Kunstmuseum in den letzten Jahren eine ganze Reihe von Fotoarbeiten ankaufen, die einen interessanten Einblick in die Fotografie und Fotokunst des 20. Jahrhunderts erlauben. Das Spektrum reicht dabei von der Schwarzweißfotografie der 1920er und 1930 Jahre mit Werken von Moholy-Nagy, Hans Finsler und Karl Blossfeldt, über Aufnahmen von Wols, Christian Schad, Andreas Feininger und Chargesheimer bis zu Fotoserien zeitgenössischen Künstlern wie Günter Förg, Anna und Bernd Blume, Boris Michailov oder Thomas Struth. Hinzu kommen vereinzelte Ankäufe von Videokunst aus den Ausstellungen des Kunstmuseums, darunter Bänder von Fischli/Weiss, Pippilotti Rist und der Heidenheimerin Michaela Schweiger.